2007/07/21

Arbeitsstillstand

In der letzten Zeit ist sowohl auf diesem Blog als auch an meiner Maturarbeit wenig geschehen. Dies wird sich aber ändern mit den bevorstehenden Ferien in Frankreich, wo ich mir zum Ziel gesetzt habe, den grössten Teil fertig zu schreiben. Ich hoffe sehr, dass die Motivation genügend gross ist, denn es lockt auch der Atlantik und die schöne Landschaft der Bretagne. So long - schöne Ferien allerseits.

2007/06/18

Stand der Dinge

Unterdessen bin ich beim Schreiben des Lehrganges angelangt. Nachdem ich zu Beginn Mühe hatte einen Einstieg zu finden, geht es mittlerweilen zügig voran. Ich merke jedoch, dass ich viele Grundlagen auch noch ausarbeiten muss, vor allem was die einfachsten Dinge, wie zum Beispiel Akkorde, betrifft. Sie müssen möglichst kompakt und verständlich aufgeführt werden, denn sonst ist es für unerfahrene Pianisten nicht möglich überhaupt etwas mit meiner Maturarbeit anzufangen.

Die Lektioneneinteilung, die ich unter Struktur der Arbeit erwähnt habe steht in den Grundzügen fest. In der ersten und zweiten Lektion werden alle Grundlagen geschaffen und einfache Begleitstrukturen aufgezeigt. Ab der dritten kommen dann Latin-typische Bestandteile der Musik dazu (z.B. Synkopen, vorgezogene Akkorde, Tumbao, Montunos). Eine genaue Inhaltsangabe werde ich hier veröffentlichen, sobald ich die einzelnen Kapitel geschrieben habe, denn momentan gibt es doch immer noch Änderungen.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Arbeitsschritt schnell fertig werde, denn dann habe ich mehr Zeit alles fein auszuarbeiten und die Qualität des Tonträgers, den ich noch plane wird dadurch sicher auch besser.

2007/06/12

Ritmo de Tango

Ein weitere wichtige Bassfigur neben dem Tumbao ist der Ritmo de Tango. Er kommt (wie der Name ja schon sagt) vom Tango, kann aber ziemlich universell eingesetzt werden.

Ritmo de Tango in C-Dur:

Wichtig ist hier vor allem der Grundton auf Schlag 1 und der Rhythmus. Die anderen Töne können prinzipiell nach einem anderen Schema als hier dargestellt gespielt werden; dies ist aber die traditionelle Form.

Get out of the comfort zone

Ich kenne viele Musiker, welche immer das üben, was sie eigentlich bereits können. Auch mir geht es öfter so und das ist offensichtlich nicht sinnvoll.

Auf drummerworld.com habe ich ein Video von Bob Gatzen gefunden, welches ziemlich schön beschreibt, wie man dieser Versuchung widerstehen kann. Man darf nicht nur das spielen, was man bereits beherrscht, sondern muss Neues ausprobieren (also aus seiner "comfort zone" herauskommen, wie er das beschreibt).

In Bezug auf meine Maturarbeit bedeutet dies vor allem zu Improvisieren, um mit den unterschiedlichen Stilen vertrauter zu werden, denn sie liegen nicht alle in meiner "comfort zone".

2007/05/31

Struktur der Arbeit

In der Frage, welche ich in Überlegungen zur Struktur der Arbeit schilderte, habe ich nun einen Entschluss gefasst:

Ich werde meine Maturarbeit in einzelne Lektionen unterteilen. Allerdings macht dies das Schreiben um einiges umständlicher, da ich im Vornherein wissen muss, was in welcher Lektion vorkommt, um einen logischen Aufbau zu erreichen. Deshalb werde ich mich bald daran machen müssen, alle Themen aufzulisten und dann passend zusammenzustellen.

2007/05/28

Tumbao

Ich habe nun einen ersten Teil zum Bass geschrieben. Hier das wichtigste der Theorie im Überblick:

Der Tumbao ist eine der gebräuchlichsten Bassfiguren in der lateinamerikanischen Musik. Er setzt sich in seiner einfachsten Form zusammen aus einem vorgezogenen Grundton (auf Schlag vier des vorangehenden Taktes) und der Quinte (auf Schlag zwei+).

Tumbao in C-Dur:


Es gibt unzählige Varianten des Tumbao (sowohl rhythmischer als auch harmonischer Hinsicht). Zwingend ist aber, dass die Akzente auf 2+ und 4 eingehalten werden.

2007/05/25

Problem mit Finale 2006c

Als ich gestern einige Patterns im Finale eintippen wollte, ist mir aufgefallen, dass dieses keine Funktion hat, mit welcher sich nur einzelne Takte als Grafiken exportieren lassen. Man kann zwar mit einem Auswahlswerkzeug einen Bereich auswählen, doch ist das eine ungenaue Methode, mal hat man grössere, mal kleiner Ränder.

Darauf habe ich mir gedacht, wenn das so ist, müssen wohl andere diese Schwierigkeit auch kennen. So nahm ich einige meiner Notenhefte mit einem Massstabe etwas unter die Lupe und entdeckte tatsächlich an einigen Stellen unterschiedlich grosse Ränder und Abstände.

Vermutlich werde ich mit einem Grafikprogramm arbeiten müsssen, um das sauber hinzukriegen.