2007/05/21

Überlegungen zur Struktur der Arbeit

Über Auffahrt habe ich mich relativ ausgiebig mit meiner Maturarbeit beschäftigt. Dabei ist eine zentrale Frage aufgekommen, welcher ich mich demnächst stellen muss. Es geht darum, wie der Lehrgang strukturiert werden soll. Zur Zeit stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl, welche beide Vorteile aber auch Tücken haben.

a) Der Lehrgang ist aufgeteilt in verschiedene Kapitel, welche jeweils einen Bereich des Klavierspiels ausleuchten (z.B. das Bassspiel, Rhythmus, etc.). Hier kann der Leser dann ziemlich frei entscheiden, welche Fähigkeiten er sich aneignen will und dies dann gezielt tun. Allerdings wird die Trennung dieser Fähigkeiten nicht sauber gelingen; es gibt mit Sicherheit Überschneidungen.

b) Die andere Möglichkeit wäre, den Lehrgang in Lektionen aufzuteilen. In jeder Lektion würde dann aus jedem der oben erwähnten Bereiche ein kleines Stück bearbeitet. Mit dieser Methode kann der Leser praktisch ohne Vorkenntnisse Fortschritte machen und wird nicht über Schwierigkeiten stolpern, mit denen er nicht gerechnet hat. Das gäbe dem Lehrgang eine gewisse Dynamik. Auf der anderen Seite geht viel an Flexiblität verloren.

Ich werde mich wohl ziemlich bald entscheiden müssen und bin deshalb auch dankbar für alle Kommentare zu diesem Beitrag.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lieber Lukas
Ich würde die Variante b) bevorzugen, da dann der Lehrgang auch für Neulinge in der Latin Begleitung geeignet wäre.
Wie du schon richtig festgestellt hast, ist es unmöglich, Übungen stur und ohne Überschneidungen nach Fähigkeiten die trainiert werden einzuteilen.

JoJo hat gesagt…

Ich bin auch Marc Bareths Meinung, denn dein Lehrgang soll ja nicht quasi als Referenz dienen (wie in einem Sachbuch, wo man bestimmte Gesichtspunkte eines Thema nachschlagen kann), sondern eher als kontinuierlicher Lehrgang. Auch gerade wegen den Überschneidung, die beim Klavier relativ fest in Erscheinung tritt (ein Stück ist immer rhythmisch und gleichzeitig melodiös) bin ich für den Ansatz b) - nicht aus irgend einem Grund sind die meisten Bücher, mit denen man etwas lernen kann, so aufgebaut, das hat sich halt bewährt.