2007/06/18

Stand der Dinge

Unterdessen bin ich beim Schreiben des Lehrganges angelangt. Nachdem ich zu Beginn Mühe hatte einen Einstieg zu finden, geht es mittlerweilen zügig voran. Ich merke jedoch, dass ich viele Grundlagen auch noch ausarbeiten muss, vor allem was die einfachsten Dinge, wie zum Beispiel Akkorde, betrifft. Sie müssen möglichst kompakt und verständlich aufgeführt werden, denn sonst ist es für unerfahrene Pianisten nicht möglich überhaupt etwas mit meiner Maturarbeit anzufangen.

Die Lektioneneinteilung, die ich unter Struktur der Arbeit erwähnt habe steht in den Grundzügen fest. In der ersten und zweiten Lektion werden alle Grundlagen geschaffen und einfache Begleitstrukturen aufgezeigt. Ab der dritten kommen dann Latin-typische Bestandteile der Musik dazu (z.B. Synkopen, vorgezogene Akkorde, Tumbao, Montunos). Eine genaue Inhaltsangabe werde ich hier veröffentlichen, sobald ich die einzelnen Kapitel geschrieben habe, denn momentan gibt es doch immer noch Änderungen.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Arbeitsschritt schnell fertig werde, denn dann habe ich mehr Zeit alles fein auszuarbeiten und die Qualität des Tonträgers, den ich noch plane wird dadurch sicher auch besser.

2007/06/12

Ritmo de Tango

Ein weitere wichtige Bassfigur neben dem Tumbao ist der Ritmo de Tango. Er kommt (wie der Name ja schon sagt) vom Tango, kann aber ziemlich universell eingesetzt werden.

Ritmo de Tango in C-Dur:

Wichtig ist hier vor allem der Grundton auf Schlag 1 und der Rhythmus. Die anderen Töne können prinzipiell nach einem anderen Schema als hier dargestellt gespielt werden; dies ist aber die traditionelle Form.

Get out of the comfort zone

Ich kenne viele Musiker, welche immer das üben, was sie eigentlich bereits können. Auch mir geht es öfter so und das ist offensichtlich nicht sinnvoll.

Auf drummerworld.com habe ich ein Video von Bob Gatzen gefunden, welches ziemlich schön beschreibt, wie man dieser Versuchung widerstehen kann. Man darf nicht nur das spielen, was man bereits beherrscht, sondern muss Neues ausprobieren (also aus seiner "comfort zone" herauskommen, wie er das beschreibt).

In Bezug auf meine Maturarbeit bedeutet dies vor allem zu Improvisieren, um mit den unterschiedlichen Stilen vertrauter zu werden, denn sie liegen nicht alle in meiner "comfort zone".