2007/05/31

Struktur der Arbeit

In der Frage, welche ich in Überlegungen zur Struktur der Arbeit schilderte, habe ich nun einen Entschluss gefasst:

Ich werde meine Maturarbeit in einzelne Lektionen unterteilen. Allerdings macht dies das Schreiben um einiges umständlicher, da ich im Vornherein wissen muss, was in welcher Lektion vorkommt, um einen logischen Aufbau zu erreichen. Deshalb werde ich mich bald daran machen müssen, alle Themen aufzulisten und dann passend zusammenzustellen.

2007/05/28

Tumbao

Ich habe nun einen ersten Teil zum Bass geschrieben. Hier das wichtigste der Theorie im Überblick:

Der Tumbao ist eine der gebräuchlichsten Bassfiguren in der lateinamerikanischen Musik. Er setzt sich in seiner einfachsten Form zusammen aus einem vorgezogenen Grundton (auf Schlag vier des vorangehenden Taktes) und der Quinte (auf Schlag zwei+).

Tumbao in C-Dur:


Es gibt unzählige Varianten des Tumbao (sowohl rhythmischer als auch harmonischer Hinsicht). Zwingend ist aber, dass die Akzente auf 2+ und 4 eingehalten werden.

2007/05/25

Problem mit Finale 2006c

Als ich gestern einige Patterns im Finale eintippen wollte, ist mir aufgefallen, dass dieses keine Funktion hat, mit welcher sich nur einzelne Takte als Grafiken exportieren lassen. Man kann zwar mit einem Auswahlswerkzeug einen Bereich auswählen, doch ist das eine ungenaue Methode, mal hat man grössere, mal kleiner Ränder.

Darauf habe ich mir gedacht, wenn das so ist, müssen wohl andere diese Schwierigkeit auch kennen. So nahm ich einige meiner Notenhefte mit einem Massstabe etwas unter die Lupe und entdeckte tatsächlich an einigen Stellen unterschiedlich grosse Ränder und Abstände.

Vermutlich werde ich mit einem Grafikprogramm arbeiten müsssen, um das sauber hinzukriegen.

2007/05/21

Bass

Mit den unterschiedlichen Bassvarianten des Salsa habe ich mich mittlerweilen vertraut gemacht. Jetzt geht es darum diese in möglichst einfache Einzelteile zu zerlegen und aus diesen Teilen dann Übungen zu gestalten, mit welchen das Bassspiel dann verhältnismässig leicht zu erlernen sein sollte. Zu diesem Thema werde ich wohl bald meine ersten Übungsstücke präsentieren können. Danach mache ich mich schläunigst an die anderen Styles (Samba und Bossa Nova).

Ich denke der Bass (oder die linke Hand im Allgemeinen) ist eines der zentralsten Themen in der Begleitung am Klavier, da er häufig vernachlässigt wird und deshalb enorm viel Potential vorhanden ist. Deshalb habe ich auch an diesem Punkt mit meiner Arbeit begonnen.

The Salsa Guidebook


Über Auffahrt habe ich ungefähr die Hälfte des Salsa Guidebooks von Rebeca Mauleòn Rebeca Mauleón durchgelesen und -gearbeitet. Dabei habe ich vor allem die unterschiedlichen Rhythmuspatterns (Clave) besser kennengelernt und die typischen Bassstrukturen. Im nächsten Kapitel werden dann Feinheiten des Pianospiels behandelt.





Das Buch scheint mir sehr vollständig und klar, weshalb es sicher eine wichtige Quelle meiner Arbeit darstellen wird. Ein vergleichbares Werk zu Samba und Bossa Nova habe ich mit Inside The Brazilian Rhythm Section von Nelson Faria Nelson Faria und Cliff Korman The Paul Moura & Cliff Korman  Duo gefunden.


Überlegungen zur Struktur der Arbeit

Über Auffahrt habe ich mich relativ ausgiebig mit meiner Maturarbeit beschäftigt. Dabei ist eine zentrale Frage aufgekommen, welcher ich mich demnächst stellen muss. Es geht darum, wie der Lehrgang strukturiert werden soll. Zur Zeit stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl, welche beide Vorteile aber auch Tücken haben.

a) Der Lehrgang ist aufgeteilt in verschiedene Kapitel, welche jeweils einen Bereich des Klavierspiels ausleuchten (z.B. das Bassspiel, Rhythmus, etc.). Hier kann der Leser dann ziemlich frei entscheiden, welche Fähigkeiten er sich aneignen will und dies dann gezielt tun. Allerdings wird die Trennung dieser Fähigkeiten nicht sauber gelingen; es gibt mit Sicherheit Überschneidungen.

b) Die andere Möglichkeit wäre, den Lehrgang in Lektionen aufzuteilen. In jeder Lektion würde dann aus jedem der oben erwähnten Bereiche ein kleines Stück bearbeitet. Mit dieser Methode kann der Leser praktisch ohne Vorkenntnisse Fortschritte machen und wird nicht über Schwierigkeiten stolpern, mit denen er nicht gerechnet hat. Das gäbe dem Lehrgang eine gewisse Dynamik. Auf der anderen Seite geht viel an Flexiblität verloren.

Ich werde mich wohl ziemlich bald entscheiden müssen und bin deshalb auch dankbar für alle Kommentare zu diesem Beitrag.

2007/05/15

Einführung

Auf Anregung von Jorim habe ich auch einen Blog zur Dokumentation meiner Maturarbeit erstellt. Auf diese Art und Weise kann ich meine Arbeit von jedem Ort aus über das Internet weiterführen und sie kann von anderen Personen mitverfolgt und kommentiert werden.
Maturarbeit Jorim Jaggi

Das Ziel meiner Maturarbeit ist es, einen Lehrgang zu entwickeln, mit dem das Begleiten am Klavier in Latin-Styles (südamerikanische Musikrichtungen) trainiert werden kann. Der Lehrgang richtet sich dabei vor allem an Pianisten, welche mit der erwähnten Stilrichtung noch wenig oder keine Erfahrung haben. Nach Aussage meiner Klavierlehrerin gibt es nämlich in dem Bereich noch keine unterrichtsgeeignete Literatur.